Mein FussiFreunde

15.02.2017

13 „Raubvögel“ bleiben im Nest – Krohn und Anders scheiden aus

SC Condor treibt Personalplanungen voran

Max Anders (re.) trägt nur noch bis zum Saisonende das Trikot des SC Condor. Foto: KBS-Picture

Es ist noch nicht allzu lange her, seit der SC Condor bekannt gab, dass ab dem Sommer 2017 Marco Krausz alleinverantwortlich als Sportlicher Leiter tätig sein wird. Doch bereits jetzt werkelt Krausz gemeinsam mit den beiden Noch-Amtsinhabern Matthias Bub und Kai Koch – und hat dabei nun die ersten Erfolge erzielt, was das Gesicht des SC Condor für die Spielzeit 2017/2018 angeht: Trainer Christian Woike kann in der kommenden Saison auf 13 Spieler seines aktuellen Kaders setzen, die ihre Zusage für ein weiteres Jahr am Berner Heerweg gegeben haben.

„Mit Krohner und Max gehen zwei Typen, die eine Condor-Ära prägten“

Auch Alexander Krohn wird dem SCC den Rücken kehren. Foto: KBS-Picture

Während Ibrahim Özalp und Mike Theis so oder so noch ein weiteres Jahr Vertrag haben, sicherte sich der SCC in den zurückliegenden Wochen und Tagen in Gesprächen auch das „Ja-Wort“ von Sascha Kleinschmidt, Till Daudert, Gökhan Iscan, Michel Blunck, Nico Weiser, Özgür Bulut, Cassian Klammer, Carlos Flores, Kevin Mellmann, Jannick Martens und Julian Künkel. Nicht mehr im Kader stehen werden in der kommenden Saison mit Max Anders und Alexander Krohn zwei Akteure, die bis dato zu festen Größen in der Defensive der „Raubvögel“ zählten. 


Nach der Klärung der Personalien sei man „bereits jetzt sehr zufrieden mit der aktuellen Kaderplanung“, heißt es von Seiten des SC Condor, „wir können bereits jetzt ein starkes Gerüst aufweisen. Weiterhin stehen wir sowohl intern als auch extern mit Spielern in laufenden Gesprächen um den Kader weiter zu verstärken.“ Der Abgang von Anders und Krohn – beide Kapitäne des SCC – geschehe auf eigenen Wunsch der Spieler: „In all den Jahren im Trikot der Raubvögel gingen beide immer voran, sehen sich aber mittlerweile nicht mehr in der Lage, den Aufwand für Oberligafußball bestreiten zu können. Mit Krohner und Max verlassen uns zwei Typen, die eine Condor-Ära mit zwei Pokalfinalteilnahmen prägten und deren Verlust uns sportlich, aber vor allem menschlich, sehr weh tut.“

Jan Knötzsch

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