Mein FussiFreunde

20.01.2016

Concordia bereits gut in Schuss!

Deutlicher Testerfolg in Bramfeld

Schneegestöber an der Ellernreihe. Concordia lässt im Test beim Hansa-Ligisten Bramfeld nichts anbrennen.

„Einige nutzen ihre Chance, andere halt nicht“, bemängelte Bramfelds Coach Florian Neumann nach der 0:4-Testpleite gegen den klassenhöheren WTSV Concordia die Leistung seiner Schützlinge in den zweiten 45 Minuten. Zu deutlich war die Dominanz des Oberligisten. Doch viel wichtiger war am Ende ohnehin, dass sich beim 90 minütigen Schneegestöber keiner der eingesetzten Akteure auf beiden Seiten verletzte!

Obwohl sich von Beginn an eine echte Rutschpartie entwickelte, bei der ein gepflegtes Kurzpassspiel kaum möglich war – suchten beide Teams den Weg nach vorne. Cordi nutzte gleich die erste sich bietende Chance, als Michael Kobert von halbrechts zunächst noch an BSV-Fänger Timm Ziegenbalg scheiterte, aber Maxym Marx den Abpraller von Höhe der Strafraumgrenze per Direktabnahme ins linke untere Eck platzierte (8.). Die schwierigen Verhältnisse stellten auch die Torhüter beider Teams vor Probleme. Ein Querschläger von Kanan Safarov landete bei Bramfelds Marcel Schwarck, dessen 18-Meter-Schuss noch leicht abgefälscht wurde und am rechten Toreck vorbei flog (12.). Nachdem Concordias „21-Tore-Mann“ Benjamin Bambur, der in der Hinrunde in lediglich vier Spielen torlos blieb, aus aussichtsreicher Position den zweiten Treffer verpasste (18.), kam auf der Gegenseite Kevin Taylor nach einem tollen Spielzug und Querpass von links nur einen Schritt zu spät (22.). Bis zum Pausentee erspielten sich die „Bekkampler“ drei weitere Topchancen durch Ogün Aydin, der nach Bambur-Zuspiel völlig freistehend verstolperte (24.), Niklas Stahlbock, der aus kürzester Distanz von halblinks zu überhastet abzog (35.), und Georgios Cholevas, der nach seinem famosen Sololauf nur an BSV-Fänger Ziegenbalg hängen blieb (43.).

Nachdem sich beide Teams bei klirrender Kälte in den Kabinen kurz aufwärmten, hatte man als Außenstehender das Gefühl, als wäre nur eine Mannschaft zur zweiten Hälfte wieder auf das verschneite Grün zurückgekehrt. Die Cholevas-Kicker brauchten keine 60 Sekunden, um die Führung auszubauen. Ogün Aydin verwertete ein Zuspiel von halbrechts. Eine Stunde war vorüber, als Yannick Siemsen einen Kämper-Eckball zum 3:0 in die Maschen drückte, ehe Ozan Gencel ein starkes Nachsetzen von Sebastien Mankumbani zum vierten Torerfolg veredelte. Bei seinem Linksschuss rutschte Ziegenbalg leicht weg und war deshalb machtlos (69.). Da Mou-Inzou Bachir und erneut Gencel weitere Topchancen liegen ließen, blieb es bei diesem Resultat. Das Endergebnis war schlussendlich allerdings eher zweitrangig: Viel wichtiger war die Tatsache, dass alle Spieler gesund blieben. Apropos gesund: Das trifft leider nicht auf Cordis Matthias Cholevas zu, der sich beim Hallenturnier in Ahrensburg an der Schulter verletzte und einige Wochen ausfällt. Gute Besserung!

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