Mein FussiFreunde

17.12.2015

Hollerieth: „Wurde über die Halle zur Nummer eins“

Auch Davids ist am Start – Hero Cup am 16. Januar in Hamburg

V. li.: Michael Oenning (tritt für die HSV-Altliga an), Henry C. Brinker (Vorstand Stiftung Kinderjahre), Hannelore Lay (Vostandsvorsitzende SK), Achim Hollerieth (tritt an für St. Pauli-Altliga), Stefan Kohfahl (Veranstalter Hero Cup) Foto: Public Address/Mirko Hannemann

Ehemalige Superstars wie Guti und Christian Karembeu sowie der deutsche Vize-Weltmeister Christoph Metzelder: Nicht nur Real Madrid gibt sich beim Hero Cup am 16. Januar in der Barclaycard Arena mit etlichen Hochkarätern die Ehre. Besonders spektakulär ist das Aufgebot des FC Barcelona, der mit Deco, Kluivert, Simão, Mendieta, Giuly, Zambrotta und weiteren ehemaligen Größen die Reise in die Hansestadt auf sich nimmt. Ein neuer Name im Aufgebot: Edgar Davids!

„Es wird ein spektakuläres Event“, ist sich Initiator Stefan Kohfahl sicher. „Es wird ein buntes Rahmenprogramm geben und Spieler zum Anfassen mit Autogrammstunden, eine Veranstaltung für Groß und Klein. Eine ‚Selfie-Area‘, wo sich die Fans mit Spielern ablichten lassen können, sowie innerhalb der Halle große Tischkicker- und Tippkick-Stände, wo die Kinder ihre Väter herausfordern können.“ Einer, der ebenfalls auf dem Hallenboden für Furore sorgen möchte, ist der ehemalige St. Pauli-Keeper Achim Hollerieth, der verrät: „Was viele nicht wissen: Ich glaube, dass ich der einzige Torhüter bin, der über die Halle zur Nummer eins wurde“, so der ehemalige Meistermacher des FC Elmshorn, der erklärend anfügt: „Als ich 21 Jahre jung war und gerade Profi wurde, gab es noch die DFB Hallenmasters. Damals war es Gang und Gebe, dass in der Halle die Ersatztorhüter ran durften, also habe ich für RW Oberhausen das Tor gehütet. Ich war natürlich stolz wie Oskar! Im Endeffekt hat wohl auch unser damaliger Trainer gesehen: Mensch, so blind ist der gar nicht und ich wurde auch draußen zur Nummer eins.“ Auch wenn der Ehrgeiz bei ehemaligen Leistungssportlern nie verloren geht, stehe „der Spaß im Vordergrund“, so Hollerieth, der dennoch ein „persönliches Vorbereitungsprogramm“ absolvieren wird. „Wenn du da aufläufst, bist du schon noch ein bisschen eitel. Deshalb wird es an Weihnachten keinen Gänsebraten, sondern nur Salat geben“, erzählt er mit einem Schmunzeln.

Für die HSV-Altliga wird unter anderem Ex-„Rothosen“-Coach Michael Oenning sein Unwesen treiben. „Es wird ein besonderes Turnier“, glaubt der 50-Jährige. „Als aktiver Fußballer hast du den Budenzauber geliebt, die Trainer haben ihn meist aufgrund der Verletzungsgefahr gehasst und gemieden. Meine Einstellung dazu war immer die, dass ich ein absoluter Befürworter war.“ Auch Oenning will sich „individuell auf das Turnier vorbereiten“, wie er sagt. „Auch wenn der Spaß im Vordergrund stehen wird, bin ich mir sicher, dass der Ehrgeiz nicht verloren geht.“

Beim Hero Cup 2016 soll es aber nicht nur um die Ehre gehen, sondern auch für einen guten Zweck gekickt werden. Deshalb wird ein Teil der Karten-Erlöse an die Stiftung Kinderjahre für ein Anti-Mobbing-Projekt zugunsten von Kindern und Jugendlichen gespendet. An verschiedenen Partnerschulen der Stiftung Kinderjahre sollen Vertrauenslehrer der ausgehenden Grundschuljahrgänge in einem Präventionsprojekt geschult und für aktuelle Herausforderungen der Mobbing-Problematik sensibilisiert werden. Das gemeinsame Ziel ist die Etablierung von Mobbing-Interventionsteams an den jeweiligen Schulen, dem auch angesichts der Flüchtlingssituation eine besondere Bedeutung zukommt.

Wenn auch Ihr beim Aufeinandertreffen der Superstars als aktiver Part auf dem Platz dabei sein wollt, dann sichert Euch jetzt die Wildcard!

Hier gibt’s alle weiteren Infos zu den teilnehmenden Teams, Kadern und wie Ihr an die Tickets kommt:

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