Mein FussiFreunde

05.10.2015

Keeper Meyer sei Dank – Finkenwerder befördert Buxtehude ins Aus!

Schröder gelingt Pokal-Überraschung gegen Ex-Klub

Ausgelassene Jubelstimmung beim TuS Finkenwerder nach dem Pokal-Coup gegen Oberligist Buxtehude. Foto: Privat

Für Daniel Schröder war es nicht nur ein ganz besonderes Spiel, sondern bestimmt auch ein Stück weit Genugtuung, als der Torjäger des TuS Finkenwerder im Elfer-Drama gegen seinen Ex-Klub BSV Buxtehude an der Mittellinie stand und mit ansah, wie sein Torsteher Christian Meyer zum alles entscheidenden Elfmeter anlief, den Ball links unten einschob und der Jubel beim Bezirksligisten keine Grenzen mehr kannte! Die Zepcan-Elf hatte den Oberligisten aus dem Oddset-Pokal gekegelt und Schröder trug seinen Teil dazu bei.

Bereits während der regulären Spielzeit befand sich Finkenwerder „auf Augenhöhe“, wie Schröder hinterher meinte. „Zur Halbzeit hätten wir sogar zwingend 2:0 führen müssen“, erklärte der Routinier. Schon früh im Spiel lief Erik Rolf allein auf BSV-Fänger Michael Hopp zu, blieb aber nur zweiter Sieger. Dann segelte ein Kopfball von Schröder höchstselbst nach einem ruhenden Ball von Gerrit Siegesmund knapp übers Gebälk. „In der zweiten Hälfte war Buxtehude dann deutlich wacher und hat uns das eine oder andere Mal vor Probleme gestellt. Wir haben aber als Team super gearbeitet!“ Die Verlängerung stand an, in der die „Timmermänner“ den „Underdog“ schnell auf dem falschen Fuß erwischten. Habib Zagre nutzte eine Unachtsamkeit in der Hintermannschaft des TuS, Keeper Meyer war zunächst noch dran, beim Nachschuss allerdings machtlos – 1:0 für den Oberligisten!

Foto: Privat

„Ich habe den Jungs in der Halbzeit der Verlängerung als Kapitän noch einmal versucht, Mut zu machen und ihnen gesagt, dass sie bis zum Schluss dran glauben sollen!“, verrät Schröder. Doch der nach seiner Einwechslung sehr präsente Zagre sorgte für blankes Entsetzen bei den Zepcan-Kickern, als er zum vermeintlichen 2:0 einschoss. Der Linienrichter hatte allerdings seine Fahne oben, woraufhin Referee Ömer Özmen auf Abseits entschied. Schröder gesteht: „Eine sehr strittige Entscheidung!“ Der BSV beklagte sich jedenfalls fürchterlich, woraufhin Trainer Timmermann, Co-Trainer Vladimir Vydra als auch Manager Klawon von der Trainerbank verwiesen wurden. Wie dem auch sei, Finkenwerder witterte nun wieder die Sensation. „Wir haben immer weiter gemacht, uns nicht aufgeben und wurden in der 115, Minute belohnt“, so der 31-Jährige. Der TuS warf alles nach vorne, als Torsteher Meyer einen Freistoß lang und weit in den Buxtehuder Strafraum feuerte, wo Claas Rehder am höchsten stieg und zum 1:1 einköpfte! Ausnahmestimmung im Uhlenhoff-Stadion! „Aus meiner Sicht völlig verdient“, sah der Knipser seine Mannen auf Augenhöhe.

Es ging also ins Elfmeterschießen, in dem Helge Körs, Kaan Bayrak, Kris Heitmann, Steven Schmelter und eben Schröder allesamt für Finkenwerder verwandelten. Auch Buxtehude gab sich zunächst keinerlei Blöße: Benjamin Murray, Alexander Inacio, Mazlum Tarkocin, Alassane Sama und Sascha Müller zeigten keine Nerven. Dann war „Abwehr-Ass“ Jean-Marc Tshidibu an der Reihe und beförderte das Spielgerät an die Latte! Nun hatte TuS-Schlussmann Meyer die Überraschung auf dem Fuß und versenkte zum 7:6 für den Süd-Ligisten! „Danach gab es natürlich kein Halten mehr. Ich persönlich habe ja schon eine Menge erlebt, aber im Achtelfinale des Oddset-Pokals stand ich auch noch nie“, bejubelte Schröder den Triumph seines TuS.

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