Mein FussiFreunde

14.12.2015

Nach „langem Abend“ – TuS setzt Feierlichkeiten auf dem Platz fort!

Quickborn putzt Topteam Lieth trotz Weihnachtsfeier am Vorabend

Foto: KBS-Picture.de

Auf der Weihnachtsfeier des Vereins schworen sich Spieler und Verantwortliche des TuS Holstein Quickborn noch einmal ein. Im letzten Spiel des Jahres sollten, nein, mussten drei Punkte her, um sich aus dem Tabellenkeller der Kreisliga 8 zu lösen und in etwas ruhigeres Fahrwasser zu gelangen. Der Gegner war jedoch nicht minder motiviert. Schließlich rangiert Bezirksliga-Absteiger SV Lieth auf dem vierten Tabellenplatz und wollte sich mit einem dreifachen Punktgewinn bis auf einen Zähler an den zweitplatzierten Heidgrabener SV heran schieben.

Die Vorzeichen für die Quickborner waren nicht gerade die besten – denn die Feierlichkeiten fanden am Tag zuvor statt und ruderten sicherlich bis in die Morgenstunden des Spiels aus. Nichtsdestotrotz: „Wie eigentlich immer haben wir uns einige Torchancen herausgespielt“, befand TuS-Sportchef Fikret Yilmaz. Doch es dauerte bis zur 23. Spielminute, ehe Erenay Yilmaz mit einem langen Pass Kapitän Torge Sellmer fand. Dieser vollendete zur Holstein-Führung! „Danach hatten Sellmer, Sichting und Alcelik das 2:0 auf dem Fuß, leider konnten wir keine dieser Chance nutzen“, bemängelte Yilmaz die fehlende Kaltschnäuzigkeit, fügte aber gleichzeitig an. „Wichtig war, dass wir hinten gut standen und dem Gegner keine Chancen ermöglicht haben.“

Das änderte sich jedoch nach der Pause. Lieth kam mit deutlich mehr Schwung aus der Kabine und kam zu einigen Möglichkeiten auf den Ausgleichstreffer. Doch entweder blieb man im Bollwerk der Hausherren hängen, oder aber Torsteher Goran Duric war zur Stelle. „Nach einer Viertelstunde konnten wir uns wieder ein bisschen befreien“, konstatierte Yilmaz, dessen Elf nach etwas mehr als einer Stunde die Vorentscheidung herbei führte. Hakan Alcelik luchste Claas Schönenberg das Leder ab und beförderte es mit Hilfe des Liether Verteidigers in die Maschen (62.)! „In der Folge haben die Gäste ihren Abwehrverbund aufgelöst, um den Anschlusstreffer zu erzielen und wir bekamen noch mehr Gelegenheiten, um auf 3:0 oder 4:0 zu erhöhen.“ Die SVL-Defensive um den ehemaligen Elmshorner Patrick Scheidt präsentierte sich an jenem Nachmittag nicht so sattelfest wie gewohnt. „Nach langem Warten haben wir den ersehnten Sieg eingefahren – das auch noch zu Null und nach einem langen Abend... Das gibt unserer jungen Mannschaft Selbstvertrauen für die verbleibenden Rückrundenspiele im Jahr 2016“, bilanzierte Yilmaz.

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