Mein FussiFreunde

03.11.2014

Trotz Massoud-Blackout – Osdorf gut gerüstet für den Kracher!

Ersatzgeschwächte Teutonen kämpfen vergeblch

Osdorfs Toni Ude sorgte mit seinem Treffer zum 2:0 für die Vorentscheidung und Erleichterung bei seinem Team. Foto: noveski.com!

„Wir gehen personell am Stock“, verkündete Zoran Pecelj, Kapitän des FC Teutonia 05, vor dem Duell mit dem Spitzenreiter aus Osdorf. Aufgrund starker Knöchelprobleme war auch Pecelj in der Vorwoche beim 0:5 gegen Lurup Teil des Lazaretts. Gegen die „Blomkampler“ biss der 26-Jährige zwar wieder auf die Zähne, dass sich die Lage allerdings nur unwesentlich entspannt hat, verdeutlichte das Beispiel Alan Besic: Der ehemalige Liga-Obmann der 05er, der seine Buffer noch für die Reserve-Elf in der Kreisliga schnürt, zählte am Sonntagvormittag zur Startelf! Es schien fast so, als könnte sich der Primus nur selbst schlagen. Und zumindest ein Akteur bei den Gästen erwies seiner Truppe einen Bärendienst und tat alles dafür, dass der TuS tatsächlich zittern musste – zumindest für wenige Augenblicke...

An der Kreuzkirche waren gerade einmal sechs Zeigerumdrehungen vorüber, als Rene Massoud –kurz zuvor schon auffällig geworden – die Sicherungen durchbrannten, indem er Gegenspieler Jefferson Nosa einen Schlag verpasste, woraufhin Referee Philipp Steiner nichts anderes übrig blieb, als dem Verteidiger aufgrund dieser Tätlichkeit den roten Karton zu verabreichen! Dass Coach Piet Wiehle und Liga-Manager Cemil Yavas alles andere als erfreut über diese „Dummheit“ waren, ist selbstredend. Allerdings konnte sich „Übeltäter“ Massoud auf seine Teamkameraden verlassen, die auch in Unterzahl keinen Zweifel aufkommen ließen, den Platz als Sieger verlassen zu wollen!

Ein Eigentor bringt die Gäste auf den Weg

In der 19. Spielminute setzte Felix Schlumbohm „Sturmtank“ Antonio Ude in Szene, dessen Lop landete am Quergebälk – Jorma Eggers bekam den Abpraller unglücklich an die Brust, von dort fand das Leder den Weg ins eigene Gehäuse! Teutonia kämpfte in der Folge verbissen – Osdorf war trotz der Führung und spielerischer Dominanz noch nicht auf der sicheren Seite. Erst als Antonio Ude eine Hereingabe von rechts an Teutonen-Schlussmann Semir Svraka vorbei beförderte (56.), fiel die Anspannung so langsam ab. Wenig später brachte der bereits gelbverwarnte und in einigen Situation bereits an einer Ampelkarte schnuppernde Jefferson Nosa Osdorfs Torben Krause im eigenen Sechzehner zu Fall. Nun herrschte wieder Gleichzahl auf dem Platz und der Gefoulte verwandelte höchstselbst zum 3:0 (61.)!

Osdorf gut gerüstet in das Gipfeltreffen

Die Wiehle-Auswahl spielerisch deutlich überlegen, aber die Mazzagatti-Eleven ließ die Köpfe auch in der Folge nicht hängen und kam in Person von Simon Radtke zum Anschlusstreffer (65.)! Alle Hoffnungen auf eine denkwürdige Wende erstickte Jaques Rodrigues umgehend im Keime – „Capitano“ Bennet Krause leitete den Treffer mustergültig ein (71.)! In der Schlussminute betrieb André Friebe mit einem flachen Linksschuss noch Ergebniskosmetik (89.). Der TuS hat den Ausrutscher von Co-Leader TuRa Harksheide (0:4 gegen Lurup) genutzt und thront nun ganz allein an der Spitze des Hammonia-Tableaus. Am kommenden Freitagabend kommt es am Blomkamp zum Gipfeltreffen zwischen Osdorf und Harksheide (19:30 Uhr). Der Kampf um die Herbstmeisterschaft geht in die ganz heiße Phase…

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